23.November

Das waren die Netd@ys 2008

Sonntag - 14:23 Uhr | 1 Kommentar »

Nimm’s nicht schwer - denn das Wichtigste ist doch:
Du hattest eine schöne Zeit

Liebe Netd@ys-Freundinnen und -Freunde,
liebe Besucherinnen und Besucher,
liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Ende der Netd@ys geht auch dieses Projekt zu Ende. Es war mir eine Freude, zehn Tage lang im Einsatz zu sein und die Straßen dieser Stadt unsicher machen zu dürfen.

Die Netd@ys waren aufregend, anstrengend, ambitioniert, an mancher Stelle auch ausbaufähig, immer empfehlenswert, informativ und unterhaltsam.

Ich habe laute und leise, schöne und hässliche, neue und alte, hektische und ruhige, belebte und fast ausgestorbene Plätze, also Orte fast jeder Couleur in dieser Stadt besuchen dürfen und auch mein Bild von meiner Heimatstadt noch einmal erweitert.

Es hat sich gezeigt, dass die Netd@ys viel mehr sind, als die “Computertage”, wie sie von vielen manchmal wahrgenommen oder dargestellt werden. Ich bin mit jungen und alten, großen und kleinen, dicken und dünnen, bekannten und unbekannten Menschen zusammengetroffen und alle haben sie etwas von den Netd@ys mitgenommen.

Ich hoffe, dass dieser kleine, aber an manchen Stellen auch ganz feine Blog einen Beitag zur Vielfalt des Stadtfestivals leisten konnte.

Zum Abschluss gilt es noch einmal, allen zu danken, die dieses Projekt ermöglicht haben:

Danke an Asus für den Eee PC, an Jan Rähm (den radiofuzzie), an den music media park für den UMTS-Stick, an alle bei jugendnetz-berlin.de - Robert für die Unterstützung und Fotos, Isgard (”Und noch was, Frank…”) für Planung und Fotos, Jenny für Donuts und manche Diskussion ( ;) ) und schließlich Anika, die Erstellerin von dit janze hier, wir wollen ja nicht verhehlen, in welcher Stadt die Netd@ys stattgefunden haben.

Jetzt wird das “medienmacher”-Shirt erst einmal eingemottet und zum 8. Berliner jugendFORUM im Berliner Abgeordnetenhaus am 6. Dezember wieder rausgeholt. Bis dahin verabschiede ich mich und wünsche alles Gute.

22.November

Fotos zum Ende der Netd@ys

Samstag - 19:41 Uhr | 0 Kommentare »

Hier bekommt ihr die Impressionen vom heutigen Tage zu sehen. Erst die Abschlussveranstaltung der Smart Board Reise:

Und dann die Bilder von der Abschlussveranstaltung der Netd@ys:

22.November

Es ist vorbei…

Samstag - 17:59 Uhr | 0 Kommentare »

So schnell kann’s gehen, schon ist die Abschlussveranstaltung vorbei. Der Saal ist leer, die Gäste tummeln sich im Foyer an der Bar.

Ist der Saal tatsächlich leer? Nein, ein letzter verbliebener jugendnetz-Reporter mit Eee PC ist im Saal geblieben und tippt für euch einige der letzten Zeilen fürs diesjähirge Netd@ys-Festival…

Wie ein Orkan sind die Schülerinnen und Schüler der katholischen Schule St. Franciscus über die Bühne gefegt. Sie hatten am kulturellen Pilotprojekt “Kultur und Bildung” im Rahmen der Netd@ys-Losung “Fit für globale Perspektiven” teilgenommen und hier und heute ihre Abschlussverpräsentationen vorgetragen. Von Capoeira bis Didgeridoo über brasilianischen Tanz und Trommeln wurde einiges geboten. Eine Doku-Gruppe dokumentierte die Arbeitsgruppen auf www.mehr-perspektiven.de.

Bilder in Bälde.

22.November

Ein letztes Mal: Jetzt geht’s los!

Samstag - 15:18 Uhr | 0 Kommentare »

Die Abschlussveranstaltung der Netd@ys beginnt mit einer Tombola für alle Besucherinnen und Besucher. Die Spannung hält sich noch in Grenzen, da wir schon wieder vergessen haben, teilzunehmen. D’oh.

22.November

Essen!

Samstag - 14:25 Uhr | 0 Kommentare »

Bildchen:

22.November

Smart, aber nicht bored

Samstag - 13:34 Uhr | 0 Kommentare »

Pünktlich öffnen sich die Türen zur Abschlussveranstaltung der Smart Board Reise. Im Wolfgang-Neuss-Salon sind drei Smart Boards aufgebaut und ein KidsSmart Computer Panel von IBM. Auf die Bühne werden Bilder von der Smart Board Reise projeziert.

Frank vom meredo erzählt mir, dass 24 Kitas in (fast) allen Bezirken Berlins besucht wurden. Seine Kommentare zu meinem Erscheinungsbild nach 10 Tagen Netd@ys-Weblog gehören allerdings nicht auf eine Veranstaltung für Kindergartenkinder. :-D

Und gerade erst habe ich mich über den permanenten Hunger beschwert, da kommt ein riesiges lecker Buffet daher, welches ich auch in Kürze stürmen werde.

Anika macht heute Fotos, davon gibt’s heute Abend hoffentlich auch welche online. Ich entschuldige mich, ihr wisst schon, das Buffet…

22.November

Ausschreibung für eine/n Nachfolger/in

Samstag - 12:30 Uhr | 0 Kommentare »

Auf meiner Fahrt ins Netd@ys-Forum bleibt ein bisschen Zeit zu philosophieren, da die Fahrt durch Bauarbeiten am Ostkreuz noch einmal künstlich verlängert wird.

Also lasst euch von mir, eingepackt in eine Daunenjacke wie ein Michelin-Männchen, erzählen, was meiner Meinung nach eine/n rasende/n Reporter/in auf den Netd@ys so ausmacht. Schließlich habe ich diese Tätigkeit nun als erster bei jugendnetz-berlin.de ausführen dürfen und werde aller Vorraussicht nach nächstes Jahr nicht noch einmal dabei sein können.

Es muss also Ersatz her. Dieser Ersatz muss erst einmal willens sein, viel herumzufahren. Bei aller Meckerei am Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin haben die allermeisten Fahrten ja problemlos und pünktlich geklappt. Du solltest also bereit sein, eine Strecke, etwa die Hälfte des Äquators, quer durch die Stadt, hin, zurück und wieder rückwärts nach vorne zurückzulegen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die technischen Entwicklungen nächstes Jahr wohl noch ein bisschen weiter sind, solltest du dann auch in der Lage sein, in den Veranstaltungen, im Bus, in der Bahn oder beim Warten auf eines dieser Verkehrsmittel, Texte zu produzieren (Und sei es Nonsens wie dieser hier. :-) ) - und das auf einer Tastatur von der Größe deiner Handfläche!

Wichtig ist weiterhin: Du musst Hunger haben. Ich glaube, das war auch ein mir nicht genanntes Einstellungskriterium. Ich habe grundsätzlich ziemlich schnell und ziemlich großen Hunger. Und in diesem Job grundsätzlich wenig Zeit zum Essen. Also merke: Hunger haben! Nur so hat man die Motivation, schnell zu Potte zu kommen. Also kommen auch die Artikel schnell online.

Dann, und das ist vermutlich am schwierigsten zu erfüllen: Du brauchst (mindestens!) drei Hände. Das wissen ja nur wenige, dass ich so privilegiert bin und einen dritten Griffel mein Eigen nennen darf. Im Umgang mit Eee PC, Kamera, Handy und Pressematerial (na, mitgezählt?) ist das nicht nur sehr von Vorteil, sondern unerlässlich. Ich bin noch heute froh, dieses Extra, das mir bisher immer als Makel ausgelegt wurde, auf Fotos so gut kaschiert zu haben.

Das sind jetzt nur die grundlegendsten Kriterien, die mir einfallen. Lasst euch nicht davon abschrecken. Ich kann euch versprechen, es gibt eine ganze Menge zu entdecken. Also bewerbt euch vielleicht auch nur mit zwei Händen. ;-)

22.November

Das irrste, was mir je passiert ist…

Samstag - 11:31 Uhr | 1 Kommentar »

das war letztes Jahr,
sieben Zentimeter Schnee mitten im Februar!
Ich schaute morgens aus dem Fenster raus und hab gedacht, ich träume.
Auf der Straße standen weiße Bäume!

So in etwa ging es mir heute Morgen.

Herr Wachtmeister, Herr Wachtmeister, ich möchte einen Einbruch melden!
- Ja, wer ist denn eingebrochen?
Na der Winter, der Winter!

So, ich hoffe, damit habe ich mein Potential an schlechten Witzen für heute ausgeschöpft, ab jetzt kommen die ganz schlechten. :-)

Die SMART BOARD Austellung in der ufaFabrik fängt in eineinhalb Stunden an, ich bemüh mich, pünktlich da zu sein. Also rein in den letzten Netday!

Die Netd@ys neigen sich ihrem Ende zu, aber wir wollen ja keine falsche Wehmut aufkommen lassen. Bevor die Gedanken zum morgigen Tag abschweifen, gilt es, erst einmal noch ein paar Worte zum heutigen zu verlieren.

Ich muss zugeben, ich konnte mir nichts Konkretes vorstellen unter dem SOS-Berufsausbildungszentrum (BAZ), als ich mich für die heutige Veranstaltung angemeldet habe. Dass sich nur junge Menschen, die ihre Kindheit oder Jugend in einem SOS-Kinderdorf verbracht haben, würden bewerben können, hielt ich für wenig realistisch.

Ich muss zugeben, dass ich nicht an die Möglichkeit gedacht habe, dass das BAZ auch einfach ein normaler Ausbildungsbetrieb sein könnte. In der Info-Mappe des BAZ finde ich die Umschreibung, es sei ein Haus für “junge Menschen, die zum erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zusätzlicher schulischer und sozialpädagogischer Förderung bedürfen”.

Das BAZ existiert seit 1996. Mittlerweile bildet es in zehn anerkannten Berufen aus, darunter Köchin/Koch, Fachkraft im Gastgewerbe (die beide im Ausbildungsrestaurant ROSSI Praxiserfahrung sammeln - sehr lecker!), Kauffrau/-mann für Bürokommunikation und klassische Handwerksberufe wie Friseurin/Friseur oder Malerin/Maler (mehr).

Seit einigen Jahren ist auch die Ausbildung zum/r Mediengestalter/in Bild und Ton im Angebot. Interessentinnen und Interessenten sollten zu Beginn der Ausbildung zwischen 19 und 23 Jahre alt sein. Die Mehrzahl der Bewerberinnen und Bewerber für diese Ausbildung besitzt das Abitur, was nicht heißt, dass eine Bewerbung mit Realschulabschluss erfolglos verlaufen muss.

Sehr viel Wert wird auf bereits absolvierte Praktika o.Ä. gelegt. Wer von den Bewerberinnen und Bewerbern nachweisen kann, dass sie oder er schon einmal in diesem Bereich, also in Film- oder Tonstudios, gearbeitet hat, ob im Rahmen eines Praktikums, eines Nebenjobs oder auch einer Arbeit als Statist/in beim Film, hat in der Regel gute Karten.

Für die Ausbildung selbst sollte man ein sehr großes technisches Interesse mitbringen, da auch immer ein bisschen über den Tellerrand hinausgeschaut wird. So gehört zum Beispiel auch die Vermittlung von Fähigkeiten im Umgang mit Photoshop dazu. Maria ist Auszubildende im dritten Lehrjahr. Sie sagt: “Wer sich nicht für Technik interessiert, sollte besser etwas anderes machen.”

Und eine Sache noch, die man mir auch noch mal sezieren musste: Für eine erfolgreiche Bewerbung ist es keine Voraussetzung, sich in einer familiär oder sozial schwierigen oder kritischen Situation zu befinden. Alle Interessierten können sich bewerben.

Für alle, die Interesse zeigen an diesem Berufsfeld, gibt es noch den Tipp, dass man sich Film-Equipment auch ausleihen kann. Zu diesem Zweck kann man sich an die Landesbildstellen wenden.

Das war der vorletzte Netd@y. Nur noch ein Tag, dann ist Schluss (Und bald muss ich meinen Eee PC abgeben… *schluchz*). Gute Nacht.

21.November

Connecting people.

Freitag - 21:50 Uhr | 0 Kommentare »

Man kommt leider viel zu selten dazu, auf so einer Tour de Berlin einfach nur die Augen offen zu halten und aufmerksam zu sein, weil man permanent von Ort zu Ort hetzt.

Gestern habe ich zufällig eine kleine Werbung entdeckt, die wie eine Hommage an DIE Kommunikationsform des 21. Jahrhunderts wirkt, wäre da nicht ein kleiner Link zu sehen.

Ob ihr euch das antun wollt, die Seite zu besuchen, sei mal euch überlassen, schließlich wollen wir hier ja nicht weiter Werbung machen. Nur so viel: Mein Browser verweigerte die fehlerfreie Zusammenarbeit mit der Seite. ;-)

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